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Beckenbodenrehabilitation

Daniela Schwendener, dipl Physiotherapeutin und ausgebildete Fachfrau Beckenbodenrehabilitation.

Nora Neukomm, dip. Physiotherapeutin, in Ausbildung zur Fachfrau Beckenbodenrehabilitation.

Viele Probleme, die im weiblichen oder männlichen Beckenbodenbereich entstehen, (z.B. nach Operationen, nach Geburten, Muskelschwäche usw.) können erfolgreich physiotherapeutisch behandelt werden.

Mit uns kann über jedes Problem geredet werden. Dies ist erwünscht und Bedingung für die erfolgreiche Therapie. Also keine Hemmungen, keine Tabus!

Die Diagnostik besteht aus:

  • Beschreibung der Beschwerden durch die Patientin/den Patienten
  • Beurteilung der Beckenbodenmuskulatur mittels Tastbefund vaginal, am Damm oder anal mit der Einwilligung der Patientin/des Patienten

Beckenbodenrehabilitation:

Beckenbodenrehabilitaton ist eine konservative und physiotherapeutische Therapieform, welche diskret, individuell und in Einzeltherapie erfolgt.

Die Beckenbodenmuskulatur kann wie jeder andere Muskel trainiert werden. Eine stärkere und besser koordinierte Muskulatur lindert viele der Beschwerden. Zu den wichtigsten Bestandteilen der Therapie gehören:

  • Information über Lage und Aufgabe des Beckenbodens als Bestandteil des Bauchraums
  • Schulung der Wahrnehmung und der korrekten Aktivierung/Anspannung des Beckenbodens
  • Kräftigung und Training der Beckenbodenmuskulatur
  • Gezielte Begleitung der Frauen während und nach der Schwangerschaft und Geburt
  • Training in verschiedenen Ausgangsstellungen und in alltagsbezogenen Situationen, anleiten eines Heimübungsprogramms
  • Erarbeiten/Anpassung von hilfreichem Verhalten
  • Verhaltenstipps zu Trink- und WC-Verhalten
  • Als Lernhilfe und/oder zur Unterstützung des Trainings einer sehr schwachen Beckenbodenmuskulatur stehen zusätzlich technische Hilfsmittel wie Elektrostimulation und Biofeedback zur Verfügung
  • Manuelle Techniken zum Lösen von allfälligen Verspannungen
  • Elektrotherapie bei Schmerzen oder überaktiver Blase

Weitere Informationen über die Beckenbodenrehabilitation:

Der Beckenboden schliesst die untere Beckenöffnung des Beckens und besteht aus der Beckenbodenmuskulatur, den zugehörigen Bändern und Bindegewebe. Der Beckenboden stützt die inneren Organe wie Blase, Darm und Gebärmutter. Von Beckenbodeninsuffizienz spricht man, wenn die Beckenbodenmuskulatur in ihrer Funktion gestört wird, sei es durch eine Schwäche oder ein Zuviel an Muskelspannung.

Erkrankungen des Beckenbodens

Die Erkrankungen des Beckenbodens lassen sich in drei physiotherapeutische Bereiche einteilen:

  • Beckenbodenschwäche (nach Operationen, Geburten usw.): Sie kann zu Harninkontinenz (Belastungs-), Stuhlinkontinenz, Stuhlschmieren und zu Senkungsbeschwerden führen.
  • Reizzustände und Drangbeschwerden: Können Reizblasen- und Reizdarmbeschwerden, Harndranginkontinenz, Stuhldranginkontinenz und chronische Beschwerden der Beckenorgane auslösen.
  • Verspannungen und Schmerzen: Dazu zählen chronische Schmerzen im Beckenraum, Verstopfung, ausstrahlende Schmerzen in die Umgebung, Muskelverspannungen und Fehlhaltungen, Rückenbeschwerden oder Schmerzen beim Intimverkehr

Hilfreiche Informationen findest du auch unter pelvisuisse.ch

Für den Erhalt des erreichten Therapieerfolges bieten wir Beckenboden Gruppenkurse für Frauen und Männer an.

Daniela Schwendener, ausgebildete Fachfrau Beckenbodenrehabilitation

Nora Neukomm, Fachfrau Beckenbodenrehabilitation in Ausbildung

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